Donnerstag, 29. Juni 2017

Unbekannter Moderator bei ATV?


Haben wir ihn erst nicht im Augsburger Supermarkt einkaufen, oder in den Allgäuer Bergen rumkraxeln, oder im Klinikum bei einer Pressekonferenz, oder mit Katharina Ferstl von Modehaus Jung bei einer Modenschau gesehen, diesen hübschen Mann, der plötzlich bei Augsburg TV (atv) als Moderator auftaucht? Könnte sein. Aber wir wussten nie wie der smarte Bursche heißt, der immer noch Single sein soll. Und wir hätten ihm mal so gerne zu einem intimen Männergrillabend eingeladen.

Jetzt, nachdem er als neuer Moderator bei atv aufgetaucht ist, wissen wir endlich wie er heißt. Das steht nämlich immer schlauerweise unten am Bildschirmrand, wenn der Moderator spricht.

Naja, ein wenig seltsam: Sein Vorname ist "Vorname" und sein Nachname ist "Name". Aber es soll noch merkwürdigere Namen in Augsburg geben.

Danke, danke, danke Casazza, das ist ein toller Einfall: statt teuren Trams und Bussen fährt bald ein Free-Bus durch Augsburg!

Ein Free-Bus in Palermo.
Kostenlos durch die ganze Stadt fahren. Ein Traum.
Eigentlich wollte Walter Casazza, der Verantwortliche für Busse und Trams bei den Stadtwerke in Augsburg (SWA) die Einweihung der Wolfgang-Lettl-Straße im süditalienischen Küstenort Manfredonia mitfeiern. Dort wollte er auch der ewigen Nörglerei an seinen teurer werdenden Tickets entkommen.

In Manfredonia wollte Casazza sich inspirieren lassen, denn er träumt von billigen Trams und Bussen, die außen von Augsburger Künstlern gestaltet werden sollen. Gegen gutes Honorar. Beginnen soll es mit einer Lettl-Traum-Tram. Es soll ja sogar schon mal vor 40 Jahren Bilder von Augsburger Künstlern in den Trams gegeben haben.


SWA-Casazza hat eine Vision: Free Bus auch für Augsburg, die ärmste Stadt Bayerns.


Darum fuhr Casazza mit seinem Auto in Richtung Manfredonia. Er hoffte, dass der dortige Bürgermeister dann auch zur Einweihung der Lettl-Traum-Tram nach Augsburg kommt. Die Medien würden sich überschlagen. Allerdings verfuhr Casazza sich ein bisschen und landete in Palermo auf Sizilien. Ohne Bus- und Tramfahrer ist er halt verloren. Doch dort in Palermo hatte er das eindrucksvollste Erlebnis in seinem bisherigen Leben. Er sah einen Free-Bus. Zuerst dachte er, das könne nur eine Fata Morgana sein. Oder ein Trick der Mafia. Als er jedoch noch ein paar Free-Busse durch Palermo brausen sah, traute er seinen Augen.

"Das ist ja irre", dachte sich Casazza. "Was die in Palermo können, das können wir in Augsburg schon lange". Nun will Casazza auch in Augsburg drei oder vier Free-Busse, also ohne Karte zu kaufen, durch Augsburg kreisen zu lassen. "Augsburg wird sich freuen. Teure Tickets tschüss! Dann brauchen wir auch überhaupt kein Sozialticket mehr", schwärmt er. "Die Armen fahren einfach mit dem Free-Bus durch Augsburg."

P.S. Natürlich wird der Bürgermeister von Friedberg sauer sein, weil ihm der Casazza eine Idee klaute. Die Friedberger wollen einen Free-Bus einrichten, der die Leute von der Endstation der 6er-Tram kostenlos nach Friedberg hochkutschieren soll.

Lettl-Straße in Süditalien, Apulien, Manfredonia.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Keine Gefühle für Ihle? Ungeziefer im Krapfengärtunnel unseres Augsburger Lieblingssponsors? Wer glaubt denn das?

Die Ihle-Werbung triffts voll.


Allerhand Fremdkörper
Jetzt soll unsere Augsburger Lieblingssponsor-Bäckerei Ihle fertiggemacht werden. Welche Augsburger Bäckerei steckt dahinter, fragen wir uns?
Die „Süddeutsche Zeitung“ und das ARD-Politmagazin „Report München“ haben Dokumente eingesehen, nach eigenen Angaben unabhängig überprüft und bei den Behörden zusätzliche Informationen angefordert. 
„Lebensmittelkontrollen werden aus Steuergeldern finanziert, der Steuerzahler erfährt aber nicht, was dabei herauskommt“, sagte Foodwatch-Experte Johannes Heeg der SZ. „Aus unserer Sicht hat der Verbraucher ein Recht auf die Ergebnisse, damit er dann selbst entscheiden kann, ob er in einem Betrieb weiter einkaufen will oder eben nicht.“
Bei allen acht Großbäckereien, zu denen sich Foodwatch die Unterlagen erstritten hat, gab es Beanstandungen. So wurden in einer der zehn größten Bäckereien Deutschlands, der Landbäckerei Ihle aus Friedbergallerhand Fremdkörper gefunden: Etwa ein 20 Zentimeter langer Plastikstreifen, „vermutlich“ Klebeband, hieß es dazu im Untersuchungsbericht. Im Juni 2014 fanden die Prüfer Käfer, Mäusekot, und einen Schabenbefall. Bei Nachkontrollen sammelten sich Schaben und Käfer im sogenannten Krapfengärtunnel. Außerdem fanden die Kontrolleure im Kühlhaus „schwärzliche Flecken, vermutlich Schimmel“.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "So lange in meiner Semmel kein Waschlappen vom Peterle oder ein Pornofilm vom Linus drin ist, macht mir das garnix!"

Fahrradfirma sponsert Augsburger Sommernächte - Bravo, so werden wir zur Deutschen Speichenmetropole!

Gibt es einen herrlicheren Anblick als einen leuchtenden Glastempel mit Fahrrädern bei den Sommernächten in der über 2000 Jahre alten Stadt Augsburg?

Falls wir das richtig gelesen haben, werden die Augsburger Sommernächte von "Faurecia" präsentiert und gesponsert. Das ist klasse. Wir nehmen an, "Faurecia" ist keine Sekte, sondern eine große Fahrradfirma. Klingt ja auch so. Steht nix dabei, mussten wir erraten. Kein Problem, weil wir ein paar Kisten Bier in die Redaktion geschleppt haben.

Hm, äh, also, rat, rat und studier: "Faurecia" könnte  doch glatt die Abkürzung von "Fa.hrräder u.nd re.bellische cia" sein. Denn nur eine Hochleistungsstadtbelebungsfirma wie CIA kann auf so nen fantastischen Einfall kommen.

Daher also wohl die geniale Idee, dass während den Sommernächten ein schöner Glaspalast mit den tollsten neuen Fahrrädern auf der Maximilianstraße aufgebaut wird.

Sommernächte-Plakat: faurecia präsentiert uns ein Poster mit vielen Fahrrädern drauf, aber wo sind die Kirchen?
Dürfen die nicht mitmachen? Ausgerechnet jetzt im großen Luther-Jahr?


Weil  -  ist doch mal schön zu sehen, wie unsere wunderbare Stadt Augsburg nur mit Fahrrädern in der Innenstadt ausschaut. Gerade bei den sicher auch wahnsinnig friedlichen Sommernächten. Im kleinen Anbau mit Sofa wird dann gern dem Radler erklärt, wie er lebendig durch Augsburg kommt.

Danke! Danke! Danke! So kommt Augsburgs Prachtmeile endlich voll zur Geltung!

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mir hätten ja die vielen SWA-Räder und die zwei öffentlichen Luftpumpen ja auch schon zur Fahrradstadt Augsburg gereicht, aber bei denen weiß ich bis heute nicht, wie ich damit rumfahren kann."

Bestimmt werden hier noch ein paar Schulkinder was Buntes draufmalen.

Dienstag, 27. Juni 2017

Herrlich, Augsburg wird immer ruhiger

Von den Gläsern auf dem Tisch vor der kleinen Pizzeria zieht ein höllischer Lärm über den paradiesischen Straßenknotenpunkt Bärenwirt und zieht sicher bis übers Bismarckviertel.

Darauf sind sogar die Bewohner Westheims neidisch: An der Kreuzung Bärenwirt in Augsburg ist es nachts herrlich ruhig. Bis auf ein paar Autos, aus denen wunderbare Hiphop-Musik dröhnt, quietschende Busse, grölende Heimkehrer und bremsende Trams. Und Gott sei Dank wird der Wirt einer kleinen Pizzeria sofort allerstrengstens ermahnt, wenn nach 22 Uhr noch zwei Gäste vor seinem Laden sitzen. Wegen der Ruhestörung. Der sollte sich mal ein Beispiel an Modular nehmen, gell. Man hört dann ja am Bärenwirt-Kreuzung gar nicht mehr, ob die nahe Teermaschine kommt und natürlich riecht man ja auch nicht den wunderbar duftenden Teer, sondern die aufdringlich stinkende Pizza Siziliana mit Sardellen und Oliven.

So lieben wir unsere Weltstadt Augschburg, in der wenigstens noch für die geschundenen Bewohner der Vorstädte für Ruhe gesorgt wird.

Die schlimmen Leute, also die Krawallos, in der Augsburger Innenstadt sind natürlich durchtriebener und hocken sich hinterlistig nach 22 Uhr am Rathausplatz zum Trinken auf eine Bank oder vor einen Brunnen, oder auf die Treppen vorm Rathaus oder hinter ein Denkmal. Da können sie Krach machen so viel sie wollen. Es kann natürlich auch ein Café am Stadtmarkt sein, das endlich für Leben auch noch nach 23 Uhr im, naja, vor dem Stadtmarkt sorgt.

Wir warten auf das Schild an der Autobahn: "Augsburg, die Stadt der kontrollierten Nachtruhe!"

Auch mit Teermaschinen nahe Bärenwirt kann ein Vorort wie Oberhausen noch nach 22 Uhr bestens belebt werden.
Da brauchts doch keine Mini-Pizzeria.

Montag, 26. Juni 2017

Nachwuchs ...

Nach einem längeren, ziemlich geheimen Aufenthalt, hat sich Wurzel-Wladimir mit einem hübschen Dreitagebart bei uns zurückgemeldet. Endlich. Wir hatten ja keine Zeitung mehr, aus der wir abschreiben konnten.

Glänzend ...


Luxuswohnung am Oberen Graben: wie im Hotel werden hier die Schuhe der Bewohner geputzt, wenn man sie vor die Türe stellt.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Kultur-Schock: Das wilde Oberhausen wird zur Festival-Metropole


Fiesta de la Musica und Sommer am Kiez nennt sich das Musik-Festival, das heute, am Donnerstag, 22. Juni 2017 im wilden Augsburger Stadtteil Oberhausen startet. Ob das gut geht? So viel Kultur wie bei Sommer am Kiez hat dieser Augsburger Vorort, der für Augsburgs Kommunalpolitiker in Sachen Kultur ein totaler weißer Fleck ist, noch nie erlebt. Sommer am Kiez dauert einige Wochen lang: vom 22. 06. bis zum 29.07.2017.

Uff, uff, uff ...

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Bin gespannt, ob das gut geht. Wird Oberhausen diesen Kulturschock überleben?"

Sonntag, 18. Juni 2017

Augsburger Kohl-Freunde empört über Kohl-Schmähung durch Augsburger Pirat Effenberger

Augsburg ist empört über Kohl-Schmäher Pirat  Fritz Effenberger.

Fritz Effenberger, der als Pirat im Schwäbischen Bezirkstag sitzt, ruft in Augsburg mit seiner Kohl-Schmähung große Empörung hervor : "Ich weiß nicht, was das Gequatsche um Helmut Kohl soll. Ja, er ist gestorben. Ja, er war lange deutscher Kanzler und zufällig auch dann, als die DDR sich befreit hat. So dass er die Wiedervereinigung als seinen Verdienst in Anspruch nehmen konnte, was aber eine dreiste Lüge war. Auch sonst war er mehr ein Kanzler der Korruption als der Einheit. Und Mitverantwortlicher für den Ausverkauf der fünf neuen Länder, ohne den wir heute nicht den ganzen nationalistischen Blödsinn im Osten ertragen müssten. Kohl war nicht mein Kanzler, und auch nicht unserer. Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass er tot ist? Nächstes Thema?"

Sofort empörten sich darüber viele Augsburger Kohl-Freunde, die noch mit Freude daran dachten, wie der ehemalige Bundeskanzler, Helmut Kohl, im Herbst 1986, das große Wasserrad am Stadtkanal Schwallech im Augsburger Lechviertel ein Jahr nach der 2000.Jahr-Feier 1985 einweihte.  "Für mich war das wichtiger als die ganze Wiedervereinigung", soll Jahre später eine Datschiburger CSU-Frau gesagt haben.



Jetzt wollen einige Augsburger Kohl-Fans dafür sorgen, dass dieser "Leichenschänder Effenberger sofort aus dem Bezirkstag entfernt wird, wo er sich sowieso nur Sorgen um irgendwelche Junkies macht."

Ein anderer Augsbürger, der Fotograf Daniel Biskup, der unzählige Fotos von Helmut Kohl, der vor wenigen Tagen verstarb, angefertigt hat, soll auch sauer sein. Über einige Augsburger Medien, da sie Biskups schöne Kohl-Bilder viel zu wenig verwenden. 


Biskups Kohl-Bilder erreichen Höchstpreise.
Warum wollen sie die Augsburger Medien nicht?





Sonntags-Bildla

Da schlägts 13! Die Mühle lebt wieder!

Nahrung für den Hirsch im Garten.

Kommt da was von links? In Augsburg?
Der Otto Hutter mit seinem roten Radl?

Wenn ein Lechhauser in die Augsburger Innenstadt kommt, dann lässt er es krachen.

Sucht die Isabella sich ein Grab am Alten Ostfriedhof?

Portrait: Als Reiner Erben noch ein junger wilder Grüner war.

Roller schon out? Neuer Laden in Augsburg-Pfersee für alte Solex mit Vorderradantrieb?

Richtig, das Weiß muss sich zum Schluss durchkämpfen.

Wer ist verkommener: Göggingen, Leitershofen, Straßberg oder Bergheim?

Und wir dachten, das macht der Landwirtschaftsminister.

Hallo, wir haben Coco gesichtet, leider auf diesem Zettel ...

Auf den Augsburger Reisfeldern herrscht Hochbetrieb - oder sinds Erdbeerfelder? 

An der Datschiburger Riviera.

Muss nicht immer Pommes für die Kleinen sein.

Die Augsburger Flotte sticht in See.
Aber wo ist die  Fregatte Augsburg?

Was soll man mit einem Auto sonst machen?

Dienstag, 13. Juni 2017

Sonntag, 11. Juni 2017

Wahnsinn oder Wahrheit? Schafitel: Augsburger Theater-Umbau könnte 850 Millionen kosten, statt nur 200

Beim Augsburger Theater wird gebaut. Geklotzt und nicht gekleckert.

Augsburgs Bauherren sind immer für Überraschungen gut: Schönes Beispiel ist das Eisstadion.
Wir hoffen, dass beim umgebauten Theater dann noch die Bühne sichtbar ist.

Das Theater ist uns lieb und teuer, was geht uns die Wohnungsnot an?

Mit einer riesigen Zahl will Augsburgs Bau-Experte und -Kritiker, der Architekt Volker Schafitel, die Stadtregierung grausam aus der Sommer-Lethargie reißen.

Er behauptet nun, dass der Augsburger Theater-Umbau um 600 Millionen Euro mehr kosten könnte, als bisher geplant. Also 800 Millionen Euro statt 200 Millionen. Kocht den Verantwortlichen deswegen schon das Arschwasser und haben sie darum die teuren Controller für die Baukosten beim Theater eingesetzt, weil sie die kommende Finanzkatatstrophe ahnen?



Wenn das stimmen würde, hätte die Stadt ein größeres Problem, da der Freistaat Bayern nur 100 Millionen der Kosten übernehmen will. Augsburg säße dann auf 750 Millionen Schulden. Die Stadt wäre damit kaputt, am Boden, die Pleite. Das wäre für Dr. Kurt Gribl der grausamste Abgang als Oberbürgermeister, den man sich vorstellen kann. Sein von einigen Medien mühsam aufgebautes Superman-Image wäre damit total futsch.

Der Herr mit dem markanten Schnauzer unter der Nase bezahlte einen Umbau des Augsburger Theaters aus seiner privaten Schatulle. Wo sind heutzutage die großen Theatersponsoren?


Aber nicht nur wir, sondern ganz Augsburg weiß ja, dass Herr Schafitel, der ehemalige Verkehrsberater von Dr. Kurt Gribl, zwar meistens Recht hat, aber keiner auf ihn hört. Gribl soll Schafitel einst den Laufpass gegeben haben, als es um das Tunnel unterm Königsplatz ging. Gribl wollte zuerst mit Schafitel das Tunnel, dann nicht mehr, im Gegensatz zu Schafitel.

Hallo, Augsburger Stadtrat: Du kannst also weiter in der Sonnenliege in deinem Schreibergarten flaggen bleiben. Was sind schon 700 Millionen Schulden? Zahlen ja nicht die Stadträte, oder?

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850 Milionen Kosten durch die Bruttogrundrissfläche ermittelt
Interview mit Volker Schafitel zu den irren Kosten beim Theaterumbau


Volker Schaftitel schockt den Augsburger Stadtrat mit einer 850 Millionen-Kosten-Kalkulation fürs Augsburger Stadttheater.


ASZ-Frage: Herr Schafitel wie kommen Sie denn auf die brutale Zahl von 850 Millionen Euro Baukosten für den Umbau beim Augsburger Stadttheater, statt den bisher kalkulierten 200 Millionen?

Schafitel: Beim Umbau der der Frankfurter Oper hat das Hamburger Büro PFP, Architekt Friedrich, welches auch das erste Gutachten für die Sanierung des Augsburger Theaters im Jahr 2009 erarbeitet hat, die Kosten durch die Bruttogrundrissfläche ermittelt.

ASZ-Frage: Ja und, was geht uns die Frankfurter Oper an?

Schafitel: Einiges. Wir, die Freien Wähler in Augsburg, haben OB Dr. Kurt Grbil deswegen um eine um kurzfristige Zusendung der, den Kalkulationen zu Grunde liegenden Bruttogrundrissflächen und Rauminhalte für Bauteile 1 und Bauteil 2 gebeten.

ASZ: Interessant - und was soll uns das sagen?

Schafitel: Aus einer Unterlage des Theaters Augsburg aus dem Jahr 2015 geht hervor, dass Bauteil 1 (Sanierung großes Haus) eine Bruttogrundrissfläche von ca 23.000 m2 hat und Bauteil 2, neues Haus usw., eine Bruttogrundrissfläche von 29.000 m2. Zusammen wären das ziemlich genau 52.000 m2 Bruttogrundrissfläche. Das Büro PFP hat in Frankfurt bei einer Grundrissfläche von eben diesen 52.000 m2 Kosten von ca. 850Mio Euro errechnet.

ASZ: Danke, jetzt schmeckt uns das Frühstück nicht mehr!



"Dann gehts jedes Jahr 50 Millionen nach oben"
Stadttheater Augsburg: Das schwarze Schuldenloch.

Der Augsburger Bau-Experte Werner Gillmann sieht düster in die Theaterbau-Kosten-Zukunft:


"500 Millionen Euro Gesamtkosten werden es auf jeden Fall. Der Baupreis zieht zur Zeit um 40 % zu den vergangenen Jahren an. Der merklische Kostenbonus ist jetzt schon wie Schnee seit Januar weggeschmolzen. Ich denke am Ende vom Jahr 2017 werden die 250 Mio überschritten. Danach gehts es jedes Jahr um 50 Mio in der Kostenschätzung nach oben. Am Ende hüpft der Merkle im Rathaus umher und erzählt das Märchen vom jährlichen Kostenindex."


Buntes Hemdle für Paddler - Da lacht der Sponsor

Merlin Holzapfel, Karl-Heinz Englet, Sabrina Barm und Goerg Oberrieser in den neuen Farbumhängern für die Boatercross-Rennen. Da freut sich besonders Englet, 1 Tag vor seinem Geburtstag.
(Foto: Lina Mann)

Seinen Einstand als neuer Marketing-Mann bei Kanu Schwaben, dem erfolgreichsten Sportverein in Augsburg, konnte Merlin Holzapfel mit bunten Leibchen für die Teilnehmer der nächsten Boatercross-Rennen als Weltneuheit unterstreichen. Nun können die jeweils vier Teilnehmer eines Boatercross-Rennens, bei dem vier Boote gleichzeitig auf den Wellen um den Sieg paddeln, farblich bestens unterschieden werden. Und jedes Farbumhängerle mit der Aufschrift "Augsburgx Boater"  hat einen anderen Sponsor. Die Idee stammt übrigens aus dem Skisport. "Da hat der Merlin doch was Einmaliges hingezaubert", freut sich sein Vorgänger Karl-Heinz Englet.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Und bei den vielen Siegefeiern der Kanu-Schwaben-Paddler kann mit diesem Farblatz jetzt nicht mehr die teure Sportkleidung vollgekleckert werden!"

Vier Olympiasieger, drei Silbermedaillengewinner und eine Bronzemedaillengewinnerin, 145 Medaillen bei Weltmeisterschaften (davon 52 Weltmeister), 109 Medaillen bei Europameisterschaften (davon 41 Europameister), 9 Gesamtweltcupsieger und mehr als 570 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften (davon 266 Deutsche Meister) wurden in der über 56-jährigen Kanu-Schwaben Vereinsgeschichte gewonnen. Kein anderer Augsburger Sportverein kann eine solche grandiose Erfolgsbilanz aufweisen.

Und schon wird um die neuen Farblätze gerangelt.
(Foto: Lina Mann)
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Normen Weber verschenkt Torte
Umgeben von seinen lauernden Kanu-Kumpels schneidet Normen Weber die Glückwunsch-Torte an.
(Foto: Lina Mann)

Nach den spannenden Wildwasser-Rennen auf dem Augsburger Eiskanal bekam Normen Weber, der mit einem Sieg seinen Abschied vom Kanusport, bestens feierte eine Urkunde und 1 Ehrennadel im Partyzelt. Für seine großartigen Leistungen beim Kanu-Sport. Normen Weber widmet sich in Zukunft ganz seinem Offiziers-Job als Berufssoldat. Dazu wurde ihm noch eine schöne weiße viereckige Torte mit der Aufschrift "Vielen Dank - Normen - Kanu Schwaben" - als Abschieds-Versüßung serviert, die er anschneiden durfte.

Sind wir mal ehrlich, also, die Torte, gebacken von einem 18jährigen hochbegabten Konditor, hat uns am besten gefallen, oder sagen wir mal: am besten geschmeckt.

Hans-Peter Pleitner, Vorstand bei TSV Schwaben Augsburg, sticht in Normen Webers Brust die Ehrennadel rein. Er hat's überlebt und freut sich. Horst Woppowa hält Webers Urkunde wie ein Schutzschild. Hans Koppold und Thomas Ohmayer, die anderen Kanu-Vorstände im lila Schwaben-Shirt, haben sichtbar kein Mitleid.

Freitag, 9. Juni 2017

TV-Puppe Laubenbacher: Sie krebst rum


Die hübsche und kluge und ewigjunge Augsburger Lokal-TV-Moderatorin, Silvia Laubenbacher, früher mal bei Datschiburger Radios emsig, konnte in der deutschen Promi-Postille "Bunte" ihr Tränen-Drama über einen besiegten Brustkrebs rausjammern.

Unsere ukrainische Putzfrau heulte da auch: "Huhuuuuuu --- Gott sei dank kein Gehirnkrebs! Dachte das zuerst, weil ich ihren Mann Percy kenne, der so komische rassistische Witze unter Pseudonym machen soll. Naja, sagen wirs mal human: Busen weg, aber Gehirn noch da!"

Kommunistische Kartoffel von Solawi

Laden am Augsburger Oberen Graben mit schockierender Öko-Propaganda im ehemaligen Bettengeschäft.

Im ehemaligen Geschäft von Betten Friedmann von Reinhard Wiesemüller, der sich auf das Vermieten von Ferienwohnungen konzentrieren will, hat sich eine Organisation eingemietet, die sich "Solidarische Landwirtschaft" nennt. Sind das Kommunisten mit Kartoffeln vom Kolchose-Acker bei Frechholzhausen? Abgekürzt haben sie mit Solawi auch einen verdächtig östlich klingenden Kommune-Namen.

Döpshofen? Gibts das wirklich? Fake von Marcon?


Verdächtiges Motto
"Die Solawi-Augsburg möchte die klassische Teilung zwischen "Produzenten" und "Konsumenten" aufheben. Die Entfremdung der herrschenden Produktionsweise wird durch die Förderung direkter Begegnungen ersetzt."

Gerüchteweise haben wir gehört, dass auch dieser ehemalige Verleger und jetzige Phantast und Öko-Rebell, Bruno Marcon, dabei sein soll, der unserem Augsburger Oberbürgermeister in die Fusions-Suppe gespuckt haben soll. Weden wir bald eine Karl-Marx-Kohl essen müssen?

Solawi präsentiert das bunte Landvolk der Zukunft.
Dreadlocks statt Trachtenhut.


Wir blicken nicht mehr durch. Es kommen Marktschwärmer, es kommt eine Veganer-Partei und die Guzzi-Hersteller ziehen in den Stadtmarkt. Und die Augsburger Grünen sind durch das Erben eines Referenten-Posten im Nichts verschwunden.

Vielleicht sollten wir mal die neue Homepage der Solidarische-Landwirtschaft-Augsburg anschauen. Da steht: "Es ist Anzeichen dafür, dass unser Solawi-Projekt immer größeres Interesse hervorruft. Menschen suchen nach Alternativen zu einer von Agrobusiness, Gentechnik und profitorientierter Konkurrenz geprägten Landwirtschaft."

Im Augsburger Bärenkeller haben sich schon immer gern die Sozialisten und Kommunisten angesiedelt.


Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Hoffentlich können unsere CSU-Bonzen und -Bauern diese Land-Rebellen von unseren Chemie-Äckern und Turbo-Ställen lange weghalten. Am Schluss müssen wir noch Rhabarber-Kompott ohne Südzucker futtern!"

Bekommen wir durch diese kunterbunte-muntere Öko-Truppe endlich die gerechte Landwirtschaft?