Freitag, 9. Juni 2017

TV-Puppe Laubenbacher: Sie krebst rum


Die hübsche und kluge und ewigjunge Augsburger Lokal-TV-Moderatorin, Silvia Laubenbacher, früher mal bei Datschiburger Radios emsig, konnte in der deutschen Promi-Postille "Bunte" ihr Tränen-Drama über einen besiegten Brustkrebs rausjammern.

Unsere ukrainische Putzfrau heulte da auch: "Huhuuuuuu --- Gott sei dank kein Gehirnkrebs! Dachte das zuerst, weil ich ihren Mann Percy kenne, der so komische rassistische Witze unter Pseudonym machen soll. Naja, sagen wirs mal human: Busen weg, aber Gehirn noch da!"

Kommunistische Kartoffel von Solawi

Laden am Augsburger Oberen Graben mit schockierender Öko-Propaganda im ehemaligen Bettengeschäft.

Im ehemaligen Geschäft von Betten Friedmann von Reinhard Wiesemüller, der sich auf das Vermieten von Ferienwohnungen konzentrieren will, hat sich eine Organisation eingemietet, die sich "Solidarische Landwirtschaft" nennt. Sind das Kommunisten mit Kartoffeln vom Kolchose-Acker bei Frechholzhausen? Abgekürzt haben sie mit Solawi auch einen verdächtig östlich klingenden Kommune-Namen.

Döpshofen? Gibts das wirklich? Fake von Marcon?


Verdächtiges Motto
"Die Solawi-Augsburg möchte die klassische Teilung zwischen "Produzenten" und "Konsumenten" aufheben. Die Entfremdung der herrschenden Produktionsweise wird durch die Förderung direkter Begegnungen ersetzt."

Gerüchteweise haben wir gehört, dass auch dieser ehemalige Verleger und jetzige Phantast und Öko-Rebell, Bruno Marcon, dabei sein soll, der unserem Augsburger Oberbürgermeister in die Fusions-Suppe gespuckt haben soll. Weden wir bald eine Karl-Marx-Kohl essen müssen?

Solawi präsentiert das bunte Landvolk der Zukunft.
Dreadlocks statt Trachtenhut.


Wir blicken nicht mehr durch. Es kommen Marktschwärmer, es kommt eine Veganer-Partei und die Guzzi-Hersteller ziehen in den Stadtmarkt. Und die Augsburger Grünen sind durch das Erben eines Referenten-Posten im Nichts verschwunden.

Vielleicht sollten wir mal die neue Homepage der Solidarische-Landwirtschaft-Augsburg anschauen. Da steht: "Es ist Anzeichen dafür, dass unser Solawi-Projekt immer größeres Interesse hervorruft. Menschen suchen nach Alternativen zu einer von Agrobusiness, Gentechnik und profitorientierter Konkurrenz geprägten Landwirtschaft."

Im Augsburger Bärenkeller haben sich schon immer gern die Sozialisten und Kommunisten angesiedelt.


Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Hoffentlich können unsere CSU-Bonzen und -Bauern diese Land-Rebellen von unseren Chemie-Äckern und Turbo-Ställen lange weghalten. Am Schluss müssen wir noch Rhabarber-Kompott ohne Südzucker futtern!"

Bekommen wir durch diese kunterbunte-muntere Öko-Truppe endlich die gerechte Landwirtschaft?

Da kickste ...

Schon als Buch-Autoren vereint: Walter Sianos und Markus Krapf.

Wird die Neue Szene bald ein Fußballmagazin? Das Augsburger Stadtmagazin Neue Szene hat sein Redaktionsproblem gelöst. Für den bisherigen einzigen fest angestellten Redakteur Florian "Flo" Kapfer, der bald zur Nachrichtenagentur dpa wechselt, soll als Nachfolger der Wirt der Fußballkneipe "11er", Markus Krapf,  antreteten. Schreiberisch hat sich der ehemalige Sport-Journalist auch als Mit-Autor bei dem Kicker-Buch "111 Gründe, den FCA zu lieben" bestens bewährt.

Krapf ist ein wachechter Augsburger, der schon als Domsingknabe hier rumträllerte, dann auch mal in der Rockband Toprakete auf die Bühne kletterte. Als Abiturient von St. Stephan macht er das  Lehramtsstudium in der Helmut-Haller-Stadt. Aber es zog ihn über das Fernsehen zum Sport.

Natürlich spielt es bei Krapfs neuer Schreiber-Job eine Rolle, dass sein Fußball-Kumpel Walter Sianos der Chefredakteur der Neuen Szene ist. Die Entscheidung für Krapf als neuer Redakteur unseres Wissens auch von den anderen Szene-Mitinhabern Pit Eberle, Charly Sono und Daniel Anzaldua abgenickt.

Aber Befürchtungen, dass durch dieses Kicker-Duo das Augsburger Stadtmagazin, einst in den 1980ern als "Szene Augsburg" gegründet von Teddy Nehmke Kant, Bernhard Leitenmaier und Arno Loeb, zum reinen Fußballmagazin wird, sind wohl unbegründet. Immerhin nennt sich das "11er"-Lokal ja auch eine Kultur-Kneipe.

Krapfs Motto lautet: : "Lerne von gestern, lebe heute und plane für morgen!"

Wir sind also gespannt, welche tollen Inhalte Krapf den Lesern der Neuen Szene mit diesem Motto um die Ohren hauen wird.

Markus Krapf in der Neuen Szene mit Weltuntergang.

P.S.: Wer schreibt eigentlich nach Kapfers Weggang die "Gögginger Brückendeckung"? Der manchmal recht bissige Kommentar, der sich auch mal mit der Augsburger Politik und der Auto-Lobby anlegte?