Donnerstag, 2. November 2017

Mysteriös: Wasserturm wird zum Narrenturm

Elias Loeb.


"Im Narrenturm"

Albumpräsentation von Elias Loeb und Ausstellung von Verena Kandler

Mit "Immer Blau" erscheint im November 2017 das vierte Album von Elias Loeb und somit sein zweites in deutscher Sprache. Er erzählt darauf melancholische Geschichten von seilbahnfahrenden Truthahnmädchen, hirnamputierenden Doktoren, dreibrüstigen Damen aus Wachs und geheimer Spinnenliebe. Von frivolen Nächten im Narrenturm, fernen Sternen und dem toten Meer in der eigenen Badewanne aber auch von Blumenkindern im Blumenkasten, ewig grauem Himmel und einem Jahr ohne Frühling.

Kurzum eine skurrile Sammlung wunderschöner, morbider und ausgefallener Balladen und Gedichte voller verrückter Träume, Herzschmerz und der fatalistischen Suche nach absoluter Harmonie. 

Musikalisch schlicht aber doch sehr einfallsreich und melodisch hat Elias Loeb alle Lieder selbst getextet, komponiert und eingespielt: hier ein Cembalo, da ein Glockenspiel und ab und zu ein paar dumpfe Elektronik-Rhythmen, die mit ätherischen Orgelklängen in die düsteren aber niemals zu dunklen Traumwelten führen. Ein Herbst-Album, wie es herbstlicher nicht sein könnte. Die Augsburger Künstlerin Verena Kandler hat dazu das ganz in blau gehaltene Cover gestaltet. 
Verena Kandler.
Verena Kandler hat in den letzten Jahren einen eigenen, illustrativen Stil entwickelt, welcher sich vor allem durch starke Farbkontraste, eine intensive Farbwirkung und eine plakative Ästhetik auszeichnet. Dabei arbeitet sie mit verschiedenen Techniken, Materialien und Präsentationsformen. 

Die Themen ihrer Arbeiten reichen von sozialkritischen Fragestellungen bis hin zu grafischen Darstellungen und Projekten mit aktivistischem Hintergrund. 

In den neuesten Werken für die Präsentation im "Narrenturm" greift sie die Optik von Kirchenfenstern auf und kombiniert diese mit Themen der Alltags- und Konsumwelt. Bilder nehmen dann auch die Form von Wahlplakaten oder Werbung an. Das Ambiente des Wasserturmes wird zudem mit Installationen bespielt.

Loeb, Elias: Maskenbildner, Sänger und Songwriter aus Augsburg

Elias Loeb wurde am 30. November 1985 in der Augsburger Altstadt geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im Schatten der Fuggerei. Er sammelte seine ersten Bühnenerfahrungen in der Augsburger Spielküche. Sieben Jahre lang war er Mitglied bei den Augsburger Domsingknaben. Er lernte dort auch Geige und Bratsche spielen.

In Berlin ließ Elias Loeb sich zum Maskenbildner ausbilden. Zuerst arbeitete er für Film und Fernsehen. Dann zog es ihn zurück in seine Heimatstadt Augsburg, wo er am Theater Augsburg engagiert wurde, von September 2008 bis August 2010.

Seit September 2010 arbeitet Elias Loeb als Maskenbilder an der Bayerischen Staatsoper und am Volkstheater in München. Er arbeitet auch als selbständiger Maskenbildner für Film- und TV-Produktionen wie "Verstehen Sie Spaß?"

Elias Loeb singt "in der Tradition morbider Küchen- und Tränenlieder" Songs von düsteren Begebenheiten und skurrilen Schicksalen. Seine ersten Songs entstanden ab 2004 während seiner Ausbildungszeit in Berlin. Zurückgekehrt nach Augsburg, richtete er sich ein kleines Heimstudio ein und besorgte sich für seine Aufnahmen alte Instrumente.

2011 veröffentlichte Elias Loeb seine erste CD mit zehn eigenen Titeln: Dusty World

2012 präsentierte Elias Loeb seine Single Roberta

2013 veröffentlichte Elias Loeb sein zweites Album: One Hope Too Much

2015 präsentierte Elias Loeb auf der CD Das Herz ist mir zersprungen vergessene Balladen.

2017/November erscheint sein Album Immer Blau

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Albumpräsentation und Ausstellung 

Zeit: Do. 2., Fr. 3. und Sa. 4. November 2017, jeweils von 14 - 21 Uhr

Ort: im Wasserturm bei der Augsburger Kahnfahrt / Gänsbühl 32

Glasfenster von Verena Kandler.

Die herrlichste Verschönerung



Unsere ukrainische Putzfrau will ein großes Dankeschön loswerden: "Hallo, Augsburger Stadtsparkasse, du hast mit deiner neuen Filiale Max23 den berühmten Judenberg, hinunter in die romantische Altstadt des Lechviertels, so herrlich gestaltet, dass mir die Augen überlaufen.
Danke! Danke! Danke!"